Archiv der Kategorie ‘Tools‘

 
 

Bilder und Fotos für Internetseiten verkleinen mit RIOT

 

Bei dem Erstellen von Internetseiten werden meistens aus mehreren Gründen auch Bilder und Fotos eingesetzt. So schön diese grafische Aufwertung auch ist: Es reduziert die Ladezeit der jeweiligen Webseite oft erheblich. Da mittlerweile auch Google die Ladegeschwindigkeit einer Internetseite als Rankingfaktor bei den Suchergebnissen bewertet, sollte man spätestens nun auch mal ein Augenmerk auf das eigene Handling von Bildern und Fotos im Einsatz auf der eigenen Webseite legen.

Hand aufs Herz: So genau habe ich es mit der Bildkomprimierung auch nicht genommen. Hat sich aber mittlerweile geändert. Allerdings war es auch eher ein Try & Error-Verfahren, mit dem ich nun meine Bilder und Fotos effektiv auf einen Bruchteil ihrer ursprüglichen Größe verkleinert bzw.komprimiert habe.

Das ganze läuft bei mir in zwei Stufen ab:

1. Lade ich alles in Photoshop Elements rein und speichere dort über "Datei – Für Web speichern" ab. Das reduziert schon mal die ursprüngliche Ausgangsgröße deutlich.

2. Lade ich die dann von Photoshop bereits reduzierte Datei in "RIOT". Dort stelle ich die Komprimierung auf 50% ein, was die Bildgröße oftmals nochmal auf über 70% reduziert.

Hierbei wird eine Qualität bei der Komprimierung erreicht, die ich zumindest für JPEG-Fotos nicht für möglich gehalten habe. Man kann damit auch PNG und GIF-Bilder komprimieren. Ob hier ähnliche Ergebnisse erreicht werden kann ich nicht sagen, da ich meist Bilder mit einem großen Farbspektrum einsetzt und hier halt eher JPEG geeignet ist.

Durch die Anwendung der oben genannten Schritte konnte ich die in meinen Internetseiten verwendeten Bilder und Fotos deutlich verkleinern und wertvolle Ladezeit sparen. Da inzwischen per Smartphones die meisten Internet-Zugriffe erfolgen, ist es natürlich auch hier sehr wichtig seine schlanke und schnelle Internetseite zu haben. Ohne RIOT geht bei mir mittlerweile kein Bild bzw. Foto mehr auf eine Webseite. Vielen Dank für dieses sehr nützliche Tool !

Kostenlose Online-Instagram Alternativen

Mit Instagram werden Fotos aus den Digcams der Smartphones mit alten analog-Filtern auf Retro-Style getrimmt. Dabei ist dies jedoch nur ein Teil von Instagram, da es sich hierbei vielmehr auch um eine angeschlossene Foto-Community handelt, auf der die Fotos dann gezeigt und bewertet werden können. Wenn man schnell mal bereits vorhandene Fotos nachträglich mit den Retro-Filtern versehen möchte, kann man dies auch online (und kostenlos) auf folgenden zwei Seiten tun:

pixlr.com und rollip.com.

Pixlr ist umfangreicher und auch etwas komplexer. Hier sollte man sich schon etwas Zeit nehmen, um die Seite auch wirklich komplett nutzen zu können. Dort findet man zudem auch noch einen Online-Foto-Editor.

Rollip ist eher die "Quick´n Dirty"-Variante und nicht so umfangreich. Was jetzt aber nicht unbedingt schlechter sein muss! Mir sagt diese Seite sogar eher zu, da ich Ruck-Zuck Fotos mit Analog-Filtern versehen kann. Für die schnelle und effektive Bildbearbeitung ideal. Aber einfach mal selber ausprobieren, welche Seite einem besser gefällt. – Die Geschmäcker und Anforderungen sind eben meist sehr unterschiedlich. 

Einfach und sicher kostenlos starke Passwörter Online erstellen

Mit Passwörtern muss sich ja nun mal jeder beschäftigen, der irgendwie mit Computern zu tun hat. Mögen es Login-Daten für CMS-Systeme sein, Homepages, Firmennetzwerke oder ähnliche Vorhaben: Überall kommt einem die Frage in den Sinn: Wie sicher sind meine Zugangsdaten und Passwörter eigentlich?

Mittlerweile habe ich ein feines Tool gefunden, dass mir online bei der Erstellung von sicheren Passwörtern gehörig auf die Sprünge geholfen hat: The Password Meter !

Damit  wird einem sofort schnell bei der Findung von sicheren Passwörtern geholfen. Was ich dabei ziemlich gut finde, ist dass man sich eine Passwortstruktur zurechtbauen kann, die nahezu unknackbar ist.

Zugegeben: Das könnte man auch ohne diese Seite, aber es macht sehr viel Spass sich die Passwörter auf diese Weise online zusammen zubauen!

Probiert es einfach mal aus. Hätte nie gedacht, dass man bei so einer drögen Arbeit wie den erstellen von kryptographischen Passwörtern auch noch ein wenig Spass haben kann!

Jobsuche 2.0 – Wie Twitter zu neuen Jobs verhilft

Zugegeben: Ich bin immer wieder auf´s neue von den Applikationen für Twitter überrascht. Aber diese App könnte eine echte Killer-Applikation bzw. Service werden und die Geschwindigkeit der Stellenausschreibung auf Echtzeit verlagern. Ich spreche hier von Jobtweet.de , einer Echtzeit-Suchmaschine für Stellenangebote in Twitter. Echt heftig das Teil.

Ähnlich wie bei Google ist auch hier "Relevanz" das Zauberwort. Die Stellenkategorisierung wird über Hash-Tags ("#") vorgenommen. Zusätzlich ist natürlich auch der Beschreibungstext im Tweet für das Finden verantwortlich. Ist jedenfalls eine SEHR sinnvolle Geschichte. Ich verwette meinen Allerwertesten darauf, dass sich dieses Angebot für die Betreiber rechnen wird. Sei es in Form von Werbungseinnahmen, guter Kandidaten oder positiver PR in der Blogosphäre und in den Papiermedien.

Navigation und Usability einer Website verbessern

Hand auf´s Herz: Wie gut wird Deine Homepage/Blog/Website von den Surfern angenommen? Sicher eine nicht einfach zu beantwortende Frage. Oft weiss man zwar WIE die Surfer einen mit seiner Website finden aber WAS sie dann darauf machen bleibt oft im Dunkeln. Analyseprogramme wie Google Analytics, Piwik oder Nedstat (der Rolls-Royce unter den Tracker-Programmen) bieten zwar meist exzellente Daten über den Besucherstrom, können jedoch mit den Besuchern die schon auf einer Seite sind in Sachen Usability wenig anfangen.

In diese Lücke stößt nun Vistrac ! Hierbei handelt es sich um eine deutliche Weiterentwicklung des ehemaligen "Tape Failure" von Joshua Gross mit wesentlich mehr Funktionen. Mit einem Demo-Account kann man sich einen ersten Eindruck von dem Tool verschaffen. Was mir als allererstes aufgefallen ist: Keywords oder Referer-Angaben fehlen völlig. Etwas ungewohnt bei einem Analyse-Programm, was aber nicht weiter verwunderlich ist da Vistrac sich primär darum kümmert, was Besucher AUF einer Seite machen – und nicht wo sie aus den Weiten des Internets nun herkommen.

Ein Schwepunkt von Vistrac ist die Anlayse der Verweildauer der Besucher bei unterschiedlichsten Punkten. Sei es nun die Analyse der meist betrachteten Seitensektionen (Auf welchem Teil der Internetseite die Leute am meisten verweilen), Heatmap-Übersicht der Klick-Spots, Aufnahme der Verweilzeiten bei Formularen (bisher Einzigartig – ideal zur Usability-Messung von unterschiedlichen Formular-Varianten) oder auch die exakte Aufzeichnung und Visualisierung von Besucher-Trichtern (Superfunnel). Meiner Meinung nach ist Vistrac am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, stellt sich jedoch schnell als sehr nützliches Tool heraus.

In der Demo-Variante ist Vistrac noch etwas begrenzt. Mit den kommerziellen Versionen von monatlich $19 – $149 hat man diese Beschränkungen je nach Version nicht mehr. Alle Webdesigner die sich für Usability-Fragen bei der Webseitenerstellung interessieren sollten sich das Teil mal ansehen. Stolpersteine bei der Navigation auf einer Website sollten somit schnell(er) erkennbar sein. Da hier Besucherdaten aufgezeichnet werden (Serverstandort USA) sollte man die Datenschutzfrage auch nicht gerade vergessen…