Archiv der Kategorie ‘Tools‘

 
 

Jobsuche 2.0 - Wie Twitter zu neuen Jobs verhilft

Zugegeben: Ich bin immer wieder auf´s neue von den Applikationen für Twitter überrascht. Aber diese App könnte eine echte Killer-Applikation bzw. Service werden und die Geschwindigkeit der Stellenausschreibung auf Echtzeit verlagern. Ich spreche hier von Jobtweet.de , einer Echtzeit-Suchmaschine für Stellenangebote in Twitter. Echt heftig das Teil.

Ähnlich wie bei Google ist auch hier "Relevanz" das Zauberwort. Die Stellenkategorisierung wird über Hash-Tags ("#") vorgenommen. Zusätzlich ist natürlich auch der Beschreibungstext im Tweet für das Finden verantwortlich. Ist jedenfalls eine SEHR sinnvolle Geschichte. Ich verwette meinen Allerwertesten darauf, dass sich dieses Angebot für die Betreiber rechnen wird. Sei es in Form von Werbungseinnahmen, guter Kandidaten oder positiver PR in der Blogosphäre und in den Papiermedien.

Navigation und Usability einer Website verbessern

Hand auf´s Herz: Wie gut wird Deine Homepage/Blog/Website von den Surfern angenommen? Sicher eine nicht einfach zu beantwortende Frage. Oft weiss man zwar WIE die Surfer einen mit seiner Website finden aber WAS sie dann darauf machen bleibt oft im Dunkeln. Analyseprogramme wie Google Analytics, Piwik oder Nedstat (der Rolls-Royce unter den Tracker-Programmen) bieten zwar meist exzellente Daten über den Besucherstrom, können jedoch mit den Besuchern die schon auf einer Seite sind in Sachen Usability wenig anfangen.

In diese Lücke stößt nun Vistrac ! Hierbei handelt es sich um eine deutliche Weiterentwicklung des ehemaligen "Tape Failure" von Joshua Gross mit wesentlich mehr Funktionen. Mit einem Demo-Account kann man sich einen ersten Eindruck von dem Tool verschaffen. Was mir als allererstes aufgefallen ist: Keywords oder Referer-Angaben fehlen völlig. Etwas ungewohnt bei einem Analyse-Programm, was aber nicht weiter verwunderlich ist da Vistrac sich primär darum kümmert, was Besucher AUF einer Seite machen - und nicht wo sie aus den Weiten des Internets nun herkommen.

Ein Schwepunkt von Vistrac ist die Anlayse der Verweildauer der Besucher bei unterschiedlichsten Punkten. Sei es nun die Analyse der meist betrachteten Seitensektionen (Auf welchem Teil der Internetseite die Leute am meisten verweilen), Heatmap-Übersicht der Klick-Spots, Aufnahme der Verweilzeiten bei Formularen (bisher Einzigartig - ideal zur Usability-Messung von unterschiedlichen Formular-Varianten) oder auch die exakte Aufzeichnung und Visualisierung von Besucher-Trichtern (Superfunnel). Meiner Meinung nach ist Vistrac am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, stellt sich jedoch schnell als sehr nützliches Tool heraus.

In der Demo-Variante ist Vistrac noch etwas begrenzt. Mit den kommerziellen Versionen von monatlich $19 - $149 hat man diese Beschränkungen je nach Version nicht mehr. Alle Webdesigner die sich für Usability-Fragen bei der Webseitenerstellung interessieren sollten sich das Teil mal ansehen. Stolpersteine bei der Navigation auf einer Website sollten somit schnell(er) erkennbar sein. Da hier Besucherdaten aufgezeichnet werden (Serverstandort USA) sollte man die Datenschutzfrage auch nicht gerade vergessen…

Alle Feeds und Bookmarks verschwunden?!

Da hat mich fast der Schlag getroffen: Nachdem eine schöne Bookmarksammlung inklusive interssanter Feeds aufgebaut worden ist, habe ich durch eine Fehlfunktion der Maus (kein Witz!) einen Großteil dieser Daten ins Nirvana gesendet. Ärgerlich hoch zehn! Deswegen vertraue meine Feeds jetzt nicht mehr dem Firefox-Reader "Brief" an, sondern einem externen Reader: Feeddemon. Bin mal gespannt wie der sich so handhaben läßt. Soll ja ein gutes Teil sein.

Wer gute Alternativen kennt: Nur her damit! Bis auf den Google-Feed-Reader sind sämtliche Vorschläge wilkommen.Nochmal will ich nämlich nicht riskieren, dass ein großer Teil der Feeds flöten geht. Schließlich dauert es seine Weile, bis man alle wieder zusammen hat. Und das nimmt gar nicht mal so wenig Zeit in Anspruch…

Standort per Google Maps in Homepage einbinden

Kleines aber feines Tool: http://www.map-generator.net/ Damit kann man schnell und einfach seinen (Firmen-)Standort per Google-Maps auf der eigenen Webseite einbinden. Das ewige rumprobieren hinsichtlich des richtigen Datenmaterials entfällt somit vollständig. Den HTML-Code einfach kopieren, einbinden - fertig!

Einfaches und kostenloses Online-Video mit Jing erstellen

Wer kennt nicht die Situation: Man will kurz einem Freund oder Kollegen was auf dem PC zeigen, aber der sitzt ganz woanders oder hat gerade keine Zeit. Wenn man ein kleines Tutorial erstellen will oder eine kurze Demo bietet sich hier die Erstellung eines Videos an. Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, sich mit einer Videokamera bewaffnet ans drehen zu begeben. Von den zusätzlichen Kosten und dem Zeitaufwand mal ganz abgesehen.

Mit Jing kann man ganz einfach und schnell ein Online-Video erstellen. Der Clou an der Sache ist hierbai, dass das produzierte Video nicht als Datei versendet werden muss, sondern man mailt ganz einfach einen Link! In Verbindung mit dem Service www.screencast.com hat man die Möglichkeit, kostenfrei an 2 Gigabyte an Speicherplatz und 2 GB an Traffic für seine Videos zu kommen. Die erstellten Videos werden dort per Jing hochgeladen und sind dann für jedermann zum Anschauen bereit. Natürlich kann man in das Video auch seine Sprech-Kommentare einbauen. Dafür ist nur ein Headset erforderlich.

Aber Achtung: Diesen Audio-Track muss man mit dem Klick auf das eingebaute Mikrofon erst aktivieren! Sonst kann man keine Sprache aufnehmen, weil der Audio-Eingang gemutet/stumm geschaltet ist. Damit hatte ich am Anfang so meine liebe Mühe… Einziges Manko ist derzeit die Beschränkung der Laufzeit des Videos auf 5 Minuten. Die Produzenten von Jing sind übrigens keine Unbekannten: Es handelt sich hierbei um Techsmith, die unter anderem Camtasia oder SnagIt hergestellt haben. Beides sind bekannterweise sehr nützliche Tools. Probiert Jing einfach mal aus!