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Mit “UnChrome” Chrome wieder anonymisieren

Na das ging ja echt Fix: Mit UnChrome bietet die Softwareschmiede Abelssoft ein Freeware-Tool an, das den Hauptnachteil von Googles Browser (die Übersendung persönlicher Daten) beheben soll. Wie bekannt, wird jedem User von Google eine nachvollziehbare Nutzernummer im Browser vergeben. Dies Nutzernummer wird von dem Tool durch eine Anzahl von Nullen ersetzt. Ob dies jetzt aber 100%ig ausreicht um die Anonymität zu gewährleisten wird sich zeigen. Auf jeden Fall ein sinnvolles Tool und natürlich auch gutes Marketing in eigener Sache. Ausprobieren!

Ich lass mich nicht verchromen!

So, Grundsatzentscheidung ist gefällt: Habe mir den Google Chrome-Browser installiert und begutachtet. Nicht übel, aber auch nicht der Mega-Bringer. Wird sich 100%ig noch sehr gut entwickeln – aber ohne mich! Es geht mir echt auf den Geist, dass mir eine Seriennummer verpaßt wird, anhand der sich mein komplettes Surfverhalten rekonstruieren läßt. Jens Ferner hat dafür ein praktisches Beispiel anhand eines Google-Accounts aufgezeigt. Da ist mir der Firefox doch weiterhin um einige Ecken sympathischer. Ob er den Auftritt von Chrome allerdings lange überleben wird sei einmal dahingestellt. – Ich hoffe es jedenfalls. Zumal ich alle erforderlichen Aufgaben mit dem Firefox schnell und sicher erledigen kann. Von den zahlreichen sinnvollen Plugins mal ganz abgesehen…

Google Chrome: Der Firefox-Killer?

Jetzt ist es also rausgekommen: Google gibt als weiteres Produkt (wie immer kostenfrei-aber nicht umsonst!) einen eigenen Browser heraus: Chrome. Der Browser soll Open Source sein und somit frei erweiterbar. Die Stoßrichtung dürfte klar sein: Den Internet-Explorer von Microsoft von Thron zu schießen. Fragt sich nur, ob der Firefox-Browser nicht unter diesem Engagement leidet. Ich kann mir gut vorstellen, dass jetzt alles SEOs Internet-Marketer etc. zur noch besseren Konformität (oder besser gesagt: Vereinheitlichung/Gleichschaltung) Ihrer Websites auf Chrome zurückgreifen werden. Erste Bilder vom Google-Browser gibt es schon.

Microsoft wird sich des Angriffs zu erwehren wissen – schliesslich haben die Jungs ja eine nicht gerade kleine Kriegskasse. Fraglich ist aber, wie sich die Open Source Prorgammierer verhalten werden. Springen jetzt viele auf den neuen Zug Chrome auf und investieren Ihre Zeit darin, oder halten Sie mit Ihren Kenntnissen und Entwicklungen weiterhin dem Firefox die Treue? Alleine die Tatsache, dass Google eine der meistbesuchten Internetseiten überhaupt ist dürfte für eine massenhafte Verbreitung sprechen. Meiner Meinung nach werden bestimmt einige Surfer zu Chrome wechslen. Wenn nicht direkt, dann aber auf jeden Fall später. Der Firefox wird definitiv unter dem neuen Browser zu leiden haben. Obwohl er den Internet Explorer meilenweit abhängt und auch tolle Erweiterungen sowie eine steigende Anhängerzahl hat, dürfte der Siegeszug des Firefox mit erscheinen von Chrome auf absehbare Zeit gestoppt sein. Entsprechende Gedanken gehen auch bei Spiegel Online durchs Forum.

Allerdings frage ich mich mittlerweile schon, ob Google das Internet mittlerweile eher als firmeneigenes Intranet bewertet. Alleine die Nutzerkonten bei den Webmastertools bei Google gehen in die Millionen. Die Datensammelwut von Google ist in dem Zusammenhang ja berüchtigt. Zwar erwarte ich nicht, dass Google Backdoors in den Browser einbaut (würde durch die Open Source Programmierer wohl schnell bemerkt), aber ich bin 100% sicher, dass als Standardsuche natürlich Google in dem Browser eingestellt ist. Und was passiert dann mit all den (kostbaren) Suchanfragen?..

Fenstergröße/PopUp in Firefox ändern

Hatte sein einigen Tage Ärger mit dem ändern von der Größe eines PopUps. Das Ding ließ sich in seiner Größe nicht mehr verändern und zeigte nur noch die Hälfte des Inhalts an. Dämlich, da in der nicht angezeigten Hälfte wichtige Menüeinstellungen waren.

Habe dann in die Adressleiste vom Firefox einfach "about:config" eingegeben und dann den Einstellungsnamen "dom.disable_window_open_feature.resizable" auf "True" (mit Doppelklick) gestellt – und siehe da: Das PopUp bzw. das kleine Fenster ließ sich wieder voll in seiner Größe ändern. – Problem gelöst ! :-)