Monatsarchiv für September 2009

 
 

Kostenlose Software zur Verschlagwortung von Fotos per IPTC und XMP

Zur Verschlagwortung einiger Fotos war ich auf der Suche nach einem passenden Programm auf Freeware-Basis. Da ich einige Fotos in eine Fotobörse einstellen wollte war so etwas für Stockphotos schon sehr wichtig. Die Software sollte Verschlagwortung von Fotos im IPTC- und XMP-Format beherrschen. Gar nicht mal so einfach so ein Tool zu finden. Bin dann aber doch noch fündig geworden.

Mit ITag läßt sich das jetzt alles ohne Probleme bearbeiten. Das XMP-Format läßt sich auf sämtliche wichtigen Foto-Formate (JPG, RAW, TIFF und PNG) anwenden. Als Bonbon kann man sogar eine Verschlagwortung von Metadaten bei Videos im AVI-Format speichern! Das IPTC-Format läßt sich (leider nur) auf das JPG-Format anwenden. Eine Batch-Funktion fehlt zwar (sehr nützlich für größere Bilder- und Fotosammlungen), aber in Anbetracht der Tatsache das dass Programm umsonst ist kann man darüber sicher nicht meckern. Zudem steht ja noch offen, ob dies nicht in zukünftigen Versionen noch als Feature hinzukommt. Zwar nervt die Installation des .NET-Frameworks etwas, aber einem geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul…

Wie Kunden mit dem Pagerank irregeführt werden

 

Kein Witz: So wird heutzutage versucht Kunden für Suchmaschinenoptimierung zu ködern:

"Zurzeit haben Sie einen Pagerank von X. Dieser Wert ist ein Indikator für die Auffindbarkeit Ihrer Seite. Diesen Wert könnte man verbessern, um mit Keywords wie XXXX gut gelistet zu werden. Wollen Sie wissen, wo Sie bei Google stehen? Unsere Analyse ist selbstverständlich kostenfrei."

Diese Variante ist natürlich eindeutig zweideutig. Jeder halbwegs mit der Materie Vertraute weiss, dass der Pagerank mit dem tatsächlichen Ergebnis in den Suchergebnislisten nicht viel zu tun hat. Aber genau das wird mit dieser Ansprache suggeriert. Meine Güte, was scheinen diese Typen es nötig zu haben. Leider gibt es immer mehr von diesen schwarzen Schafen. Ich habe soviele zweitklassige und fadenscheinige Begründungen in Sachen verbessertes Ranking bei Google gesehen, dass ich so langsam ein Buch darüber schreiben könnte. Natürlich ist es auch schwer, entsprechenden Aussagen auf Ihre Glaubwürdigkeit hin zu überprüfen. Es melden sich Programmierer, Designer, Texter, Verkäufer und noch einige andere, die glaubhaft machen können den heiligen Gral in Sachen Suchmaschinenoptimierung gefunden zu haben. Wenn dann noch dem Marketing Verantwortlichen einige Fachbegriffe um die Ohren geschmissen werden kapituliert dieser innerlich. – Schliesslich sind die Gesprächspartner ja "Fachleute", nicht wahr?

blau.de Mobilfunk Handytarif Prepaid Testsieger

Wenn dann noch ominöse Argumente auf Pagerank-Basis geführt werden und eine kostenlose Analyse angeboten wird (die scheinen ja was zu verschenken zu haben!?) kann man(n) schon schwach werden. Allerdings: Eine gute Analyse ist zeitaufwändig und hat Ihren nachhaltigen Wert. Insofern kann man ja auch schon anzweifeln, wie qualifiziert diese Analyse ist. Ich habe Fälle gesehen, da wurde die Homepage eines Kunden mit entsprechenden im Internet frei erhältlichen Diagnosetools überprüft und dieser automatische Scan wurde dann allen ernstes als Analyse angeprisen. – Für die Fehlerbehebung und Pagerank-Steigerung sollte dann natürlich schön in die Tasche gegriffen werden…

Wie man diese ganzen ominösen Angebote ausfiltern kann? – Referenzen zeigen lassen. Und zwar von mindestens 3 Keywords, die durchaus auch als 2er-Kombi gelten dürfen. Was aber nicht als Referenz durchgehen sollte, sind so Begriffe a la "Schnürsenkelhersteller für grün gefärbte Textilschnürsenkel aus Ostwestfalen-Lippe". Ich denke es sollte klar sein, dass zu solch aberwitzigen Keywords es keinerlei Schwierigkeit darstellt entsprechend zu ranken. Eine allseits bekannte Firma aus Frankfurt (hat sich jetzt einen neuen Namen zugelegt) geht tatsächlich mit solchen Begriffen auf Kundenfang. Da erscheint die Irreführung mit dem Pagerank ja geradezu als Petitesse…

Videos kostenlos vom WMV ins FLA-Format konvertieren

Ich geb´s zu: Auch bei mir ist jetzt der Web-Video-Virus ausgebrochen. Nach einiger Zeit habe ich jetzt ein kleines Webvideo veröffentlich. Ist zwar von der Optik und Auflösung noch verbesserungsfähig, aber ich bin in der Hinsicht kein Perfektionist. Warum auch? Die Kernaussage kommt klar und eindeutig rüber und die Leutz haben was zu gucken. Da verzichte ich gerne auf die letzten Prozente an Kompressions-Qualität. Aufnahme wurde mit einer Webcam gemacht. Von daher stand auch nicht unbedingt groß der Qualitäts-Aspekt im Fokus.

Was ich aber total unterschätzt habe, war die Konvertierung vom WMV-Format ins Flash FLA-Format. Da hatte ich nun mein kostenloses Open-Source-Konverterprogramm (Format Factory) und was war? Das konvertierte Video war einfach Mist! Die Audiospur lief nicht mit der Videospur synchron. – Ganz toll… Hat ausgesehen wie gewollt und nicht gekonnt. Während ich gesprochen habe war auf dem Video der Mund geschlossen und dann natürlich auch umgedreht. Naja… War der erste Versuch. Habe mich dann mal im Web umgesehen und bin dann auf den Any-Video-Converter gestoßen.

Was soll ich sagen!? – Es funktioniert einwandfrei ! Nach dem Austausch des Konverter-Programms lief das Video wie gewünscht ab. Also alles schön synchron, wie es sich gehört. Da ich in Zukunft noch einiges an Videos drehen werde, habe ich somit endlich einen einfach zu bedienenden und zuverlässigen kostenlosen FLA-Konverter gefunden. Der kommt mir nicht mehr von der Platte! ;-)