Monatsarchiv für Mai 2009

 
 

Standort per Google Maps in Homepage einbinden

Kleines aber feines Tool: http://www.map-generator.net/ Damit kann man schnell und einfach seinen (Firmen-)Standort per Google-Maps auf der eigenen Webseite einbinden. Das ewige rumprobieren hinsichtlich des richtigen Datenmaterials entfällt somit vollständig. Den HTML-Code einfach kopieren, einbinden – fertig!

Kriterien für Aufnahme der eigenen Webseite in Google Alerts

Tja, ich weiss zwar nicht wie und warum: Aber ab sofort erscheint ein Projekt von mir immer in Google Alerts. Warum jetzt die Aufnahme kam? Keine Ahnung! Dies ist sozusagen Premiere und kam mehr oder weniger durch Zufall heraus. Ich habe die Kriterien für eine Aufnahme in Google Alerts mal bei Google gesucht. Was dabei herauskam? Das! Nur bin ich jetzt noch mehr überrascht, da das besagte Projekt nach dieser Überprüfung noch nicht mal im entsprechenden News-Index steckt. Geschweige denn, dass die entsprechenden Kriterien für eine Aufnahme erfüllt werden. Bin mal gespannt, ob das jetzt dauerhaft oder nur eine Eintagsfliege ist…

Einfaches und kostenloses Online-Video mit Jing erstellen

Wer kennt nicht die Situation: Man will kurz einem Freund oder Kollegen was auf dem PC zeigen, aber der sitzt ganz woanders oder hat gerade keine Zeit. Wenn man ein kleines Tutorial erstellen will oder eine kurze Demo bietet sich hier die Erstellung eines Videos an. Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, sich mit einer Videokamera bewaffnet ans drehen zu begeben. Von den zusätzlichen Kosten und dem Zeitaufwand mal ganz abgesehen.

Mit Jing kann man ganz einfach und schnell ein Online-Video erstellen. Der Clou an der Sache ist hierbai, dass das produzierte Video nicht als Datei versendet werden muss, sondern man mailt ganz einfach einen Link! In Verbindung mit dem Service www.screencast.com hat man die Möglichkeit, kostenfrei an 2 Gigabyte an Speicherplatz und 2 GB an Traffic für seine Videos zu kommen. Die erstellten Videos werden dort per Jing hochgeladen und sind dann für jedermann zum Anschauen bereit. Natürlich kann man in das Video auch seine Sprech-Kommentare einbauen. Dafür ist nur ein Headset erforderlich.

Aber Achtung: Diesen Audio-Track muss man mit dem Klick auf das eingebaute Mikrofon erst aktivieren! Sonst kann man keine Sprache aufnehmen, weil der Audio-Eingang gemutet/stumm geschaltet ist. Damit hatte ich am Anfang so meine liebe Mühe… Einziges Manko ist derzeit die Beschränkung der Laufzeit des Videos auf 5 Minuten. Die Produzenten von Jing sind übrigens keine Unbekannten: Es handelt sich hierbei um Techsmith, die unter anderem Camtasia oder SnagIt hergestellt haben. Beides sind bekannterweise sehr nützliche Tools. Probiert Jing einfach mal aus!

Woopra – Die bessere Google Analytics Alternative?

Ein gutes und zuverlässiges Trackingprogramm sucht wohl jeder, der sich öfters im Internet aufhält und eigene Seiten betreibt. Sei es nun eine "normal" Homepage, Forum oder Blog: Jeder möchte gerne wissen, wie und auf welchem Wege die Besucher auf die eigenen Seiten finden.

Um diese Frage zu beantworten wurden einige sogenannte Tracking-Programme zur Besucher-Analyse entwickelt. Eines der wohl am bekanntesten dieser Programme gibt es bei Google und nennt sich schlicht "Google Analytics". Es gibt daneben aber auch noch einige andere Programme, die ebenfalls kostenfrei erhältlich sind. So zum Beispiel Piwik, BBClone und eben Woopra.

Direkt vorweg: Woopra hat ebenso wie Google Analytics Defizite in Sachen Datenschutz, da auch dort sämtliche Besucherdaten an Server in die USA übermittelt werden. Was natürlich nicht gerade nach deutschen Datenschutzgesetzen konform ist.

Hauptknackpunkt von Google Analytics ist aber die verspätete Datenauslieferung der Besucherdaten. Hier setzt nun Woopra an, da es Besucherdaten in Echtzeit im Live-Modus übermittelt. Es ist schon ein Erlebnis, wenn man die Besucher live auf seiner Internetseite wandern sieht, welche Seiten sie sich gerade anschauen, wie lange etc. Ich habe auch mal live einige Bestellungen verfolgt, die in einem Shop ausgeführt worden sind. Schon genial, wenn man den Kunden die Order absenden sieht, man dann 2 Sekunden späten in seinen Email-Eingang sieht und die Bestellung drin liegt. – Echt klasse!

Da kommt Google wirklich nicht mit! Kleines Bonbon am Rande: Wenn ein Besucher auf der Homepage ist, und man ihm in Live-Modus sieht, kann man sogar direkt mit ihm chatten ! Schon krass dieses Tool.

Momentan läuft Woopra in der Beta-Phase und somit noch nicht 100% stabil. Es ist aber auf jeden Fall einsetzbar. Was mir allerdings nicht gefällt: Es werden nicht alle Besucher erfaßt, die zum Beispiel über eine Adwords-Kampagne auf die Seite kommen. Woran dass liegt weiss ich nicht. Vielleicht wird das noch behoben. Google Analytics ist hier wesentlich genauer. Dort werden die meisten Besucher korrekt erfasst.

Sicherheitshalber habe ich 3 Tracking-Tools mal gleichzeitig nebeneinander laufen lassen und dann die Ergebnisse verglichen. Google Analytics war hier am genauesten, BBClone knapp dahinter. Woopra belegte in Sachen Vollständigkeit den letzen Platz. Hier fehlten einfach zuviele Besucher, die von den anderen beiden Trackern zuverlässig aufgezeichnet worden sind. Außerdem werden die Woopra-Daten nur 30 Tage lang gespeichert. Bei Piwik hat man sie immer auf dem eigenen (!) Server vorhanden.

Allerdings ist Woopra im Live-Modus wirklich eine Wucht. Muss man gesehen haben. – Ist wie Fernsehen! Ein kleines Beispiel für den Live-Modus findet man bei Stefan. Zusätzliches Video bei Thomas. Klasse, hm? Wie er zurecht schreibt, wäre ihm Woopra einige Euro wert, wenn es kostenpflichtig werden würde. Mir auch. Benjamin ist von Woopra auch ganz angetan.

Woopra versendet die Zugange nur per Einladung. Da ist schon etwas warten angesagt. Vier bis sechs Wochen sind keine Seltenheit. Aber: Es lohnt sich!

Um somit auf die anfängliche Frage zurückzukommen: Kann Woopra Google Analytics ersetzen? Meiner Meinung nach NOCH nicht. Dafür sind die aufgezeichneten Daten noch zu ungenau, weil halt eben noch Beta-Phase läuft. Und die korrekte Aufzeichnung der Besucherdaten ist nun mal die Kernfunktion eines Tracking-Programms. Deswegen ist Woopra für den professionellen Einsatz noch nicht geeignet und kann Google Analytics noch nicht das Wasser abgraben. Wenn diese Kinderkrankheiten aber ausgemerzt sind, dürfte sich Google Analytics (was ja früher bekanntlich Urchin war und dann aufgekauft worden ist) warm anziehen.

Im Live-Modus kann derzeit nur noch der professionelle E-Tracker auf gleichem Level mithalten. Der ist allerdings kostenpflichtig (und auch leistungsfähiger für den gewerblichen Einsatz). Für den kostenlosen Einsatz im Live-Modus ist Woopra derzeit jedoch das Maß der Dinge. Wenn man auf längerfristige Datenhistorien wert legt, ist Piwik vorzuziehen. Das gilt ebenso, wenn man sich datenschutzrechtlich konform verhalten möchte.

Piwik und Woopra kann man natürlich auch gut miteinander gleichzeitig verbinden – dann hat man das Beste aus zwei Welten! Probiert es einfach mal aus.