Monatsarchiv für August 2008

 
 

Google Branchencenter : Rankingkriterien und Tipps

Ohne jetzt behaupten zu wollen den Stein der Weisen in Sachen Google Branchencenter gefunden zu haben, denke ich dass die nachfolgenden Kriterien hauptsächlich ausschlaggebend für das Ranking in der regionalen Suche von Googles Branchencenter verantwortlich sind.

Diese Kriterien sind meiner Meinung nach:

  • Das Vorhandensein bzw. der Eintrag im Branchencenter an sich (sollte logisch sein)
  • Relevanz der bereits bestehenden Links auf die Website
  • Die Entfernung zum jeweilig gesuchten Ort (z.B. beim Suchbegriff "Maler Köln")
  • Die Beschreibung/Name des Eintrags im Branchencenter an sich
  • Bestehende Konkurrenz zu dem Suchbegriff / Anzahl der bestehenden Einträge

In einer Untersuchung wurde festgestellt, dass das Anzeigeverhalten bei dem Ranking (wer steht auf welchem Platz in der Anzeige vom Branchencenter) zu 80% auf Entfernung zum jeweiligen geographischen Ort beruht. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Erscheint für mich jedenfalls plausibel.

Und damit es mit dem Eintrag auch ein Erfolg wird, habe ich noch eine schöne Liste mit Tipps und Tricks für euch gefunden, die eine Optimierung des Eintrags im Branchencenter möglich macht. Dem Erfolg sollte somit eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Einfach mal ausprobieren!

Emails in Thunderbird gelöscht bzw. verschwunden – Erste Hilfe

Jetzt hat es mich auch mal erwischt: Datencrash in meinem Emailprogramm Thunderbird. Im Eingangsordner meines Emaileingangs klaffte eine gähnende Leere – alle empfangenen Emails (bis auf die, für die ich Unterordner angelegt hatte) waren weg bzw nicht mehr sichtbar. Ursache war wohl ein exzessiv als Speicherort genutzter Email-Eingang. Da lagerten über 1.000 Mails drin. Natürlich teilweise mit fetten Anhängen. Und jeder Menge Login-Daten etc. – Alles WEG !!!! Nach diversen erfolglosen Versuchen in Foren mich des Problems zu erwehren, bin ich auf folgende (zwar nicht optimale aber praktikable) Lösung gekommen:

 

Installation des Freeware-Programms Mailstore und dann anklicken von "Mails importieren", Email-Profil (Mozilla Default) auswählen und schon ging es los. Ergebnis: Die alten Mails waren wieder in Mailstore zu sehen und ausdruckbar! Das war eigentlich mein Hauptanliegen. Jetzt habe ich zwar immer noch parallel zu Thunderbird den Mailstore-Account mit den Mails auf dem Rechner, aber für ein bald kommendes Backup ist das eigentlich okay. Man(n) lernt ja auch mal dazu… Aber ehrlich gesagt halte ich das für einen dicken Nachteil von Thunderbird. Ich weiss zwar nicht, ob es in Outlook ähnlich ist, aber Thunderbird sehe ich nun als kritische Anwendung an.

Falls einer einen besseren Vorschlag hat, wie man die verlorenen Daten wieder in Thunderbird importieren bzw. sichbar machen kann, dann bin ich hier für jeden Kommentar dankbar! :-)

Kostenlose Google Analytics Open Source Alternative

Es soll ja einige Zeitgenossen geben, die dem Google-Credo "Don´t be evil" nicht so ganz vertrauen. In Zeiten akuter Datensammelwut und Datenmißbrauch ist das sicher verständlich. Ich habe auch so meine Bedenken, dem quasi Monopolist alle meine Trafficdaten quasi frei Haus zu liefern. Allerdings fiel es bislang schwer, eine entsprechende Alternative zu Google Analytics zu haben. Dieses Problem scheint nun zumindest in gewissen Grenzen nicht mehr vorhanden zu sein. Seit einiger Zeit habe ich bei mir Piwik im Test Einsatz:

Piwik hat zwar noch Beta-Status, läuft aber schon ganz gut. Mir gefällt es jedenfalls. Damit sind mehrere Domains trackbar und in graphisch ansprechender Weise auf Widget-Basis darstell- und konfigurierbar. Piwik ist übrigens eine Weiterentwicklung von phpmyvisits. Hier mal eine kurze Auflistung der subjektiven Vor- und Nachteile.

Nachteile:

  • - (Noch) kein richtiges Conversion-Tracking möglich
  • - Versteckter Backlink von der getrackten Seite auf Piwik.org nervt
  • - Keine überlappenden Zeitvergleiche der Besucherstatistiken möglich
  • - Anzeige der Keywords ist bei längerern Suchbegriffen abgeschnitten und nur über Title-Tag sichtbar
  • - Zeigt keine Suchmaschinen-Bots an, da Javascript-Code

Vorteile:

  • + Kostenfrei da Open Source
  • + Einfach serverseitig zu installieren und auf Zielseite mit Code einzufügen
  • + Deutsche Sprache einstellbar
  • + Freie Gestaltung und Anzeige der Daten per Widget-Verschiebung möglich
  • + Einfaches Update möglich (hochkopieren der neuen Dateien auf den Server)
  • + Multi-Domain-Fähig
  • + KEINE Datensammlung des Besuchertraffics durch Dritte, da auf eigenem Webspace gehostet

Zusammenfassend kann ich sagen, dass trotz einiger Nachteile (die Software ist immerhin noch offiziell Beta!) die Vorteile bei mir Analytics vom Webspace verdrängt haben. Ausschlaggebend war da der Datenschutzgedanke. Allerdings ist Piwik für den professionellen Einsatz meiner Meinung nach noch nicht geeignet, da ein echtes und effektives Conversion-Tracking (noch) nicht von Haus aus möglich ist. Da ist definitiv noch Verbesserungspotential gegeben. Für den privaten Einsatz oder auf Seiten wo Conversions nicht so die Rolle spielen ist Piwik bereits jetzt eine sinnvolle Alternative zu Google Analytics.

Name im Impressum = Abmahnung droht

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber nicht jeder scheint sich der Konsequenz bewußt zu sein: Wer im Impressum als Verantwortlicher für eine Internetseite steht, der ist auch für den Inhalt der Website verantwortlich. Im konkreten Fall wurde ein Webhoster abgemahnt, weil er im Impressum einer Website stand, auf der Urheberverletzungen begangen worden sind. Seine Daten standen dort stellvertretend für einen Kunden, der auch Inhaber der Domain war. Folge: Er (der Webhoster)  wurde abgemahnt. Das erinnert mich immer an den Spruch eines ehemaligen Profs: "Wer bürgt wird erwürgt! " Da ist was Wahres dran…

Idealer Veröffentlichungszeitpunkt für Blog-Artikel

Oft steht man vor der Frage, welche Veröffentlichzeitspunkte für Beiträge in Blogs am besten sind. Da es nicht gerade viele Infos zu diesem Thema gibt, habe ich auf einem anderen Blog eine Analogie zum E-Mail-Marketing gefunden, die durchaus treffend für die Bloggerwelt sein kann. Demnach sind die besten Veröffentlichungszeitpunkte für Beiträge Dienstags, Mittwochs und Donnerstags am späten Vormittag. Nach etwas Überlegen hätte man zwar auch auf dieses Zeitfenster kommen können – aber warum soll man denn das Rad zweimal erfinden? Zumal hier bereits reale Erfahrungswerte aus dem Alltag die Ergebnisse bestätigt haben. Einfach die Zeiten beim nächsten Posting mal im Hinterkopf halten. ;-)